Eindrucksvoll erläuterte der Experte von der Helmut-Schmidt-Universität, Prof. Dr. Michael Berlemann, seine Sicht auf das Umfeld von Wirtschaftsförderungen. Die wesentlichen Punkte waren dabei:
Die Weltwirtschaft wächst weiterhin mit rund 3 % pro Jahr, während Deutschland deutlich hinter dem Durchschnitt der Industrieländer zurückbleibt.
Die Wachstumsschwäche ist zunehmend strukturell bedingt: Die Industrieproduktion liegt unter dem Vorkrisenniveau, die Innovationskraft gerät unter Druck und der demografisch bedingte Fachkräftemangel wird zu einem zentralen Wachstumshemmnis.
Was können wir tun?
Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken, sind der Abbau von Bürokratie, mehr Digitalisierung, eine moderne Infrastruktur sowie bessere Rahmenbedingungen für Innovation, Forschung und Technologietransfer erforderlich.
Zudem sollten Gründungen und Risikokapital stärker gefördert, die Automatisierung vorangetrieben und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel ergriffen werden. Gleichzeitig gilt es, die wirtschaftliche Resilienz durch diversifizierte Lieferketten sowie den Ausbau erneuerbarer Energien, der Stromnetze und Speicherkapazitäten zu erhöhen.
Packen wir es im Landkreis Neunkirchen an!
Texttquelle: Vortrag Prof. Berlemann DVWE / Auszug - Foto: KI-generiert


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