Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Neunkirchen mbH

 

Informativ und süffig: Unternehmerforum „Fördertopf trifft Braukessel“ kam gut an

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, das gelang der WFG mit ihrer Veranstaltung „Fördertopf trifft Braukessel“ an einem spannenden Ort. 

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, das gelang der WFG mit ihrer Veranstaltung „Fördertopf trifft Braukessel“ an einem spannenden Ort. Hatte doch die Wirtschaftsförderung in die ehemalige Energiezentrale des Eisenwerks eingeladen.

Lange ein Lost Place, braut die Privat-Brauerei Saar GmbH dort seit 2024 das beliebte „Bruch-Bier“. „Im Moment haben wir Hochsaison“, erklärte der Hausherr, Geschäftsführer Jonas Kirsch. „Es ist Bockbierzeit, da produzieren wir ein Drittel des Jahresausstoßes.“ Nach einem ersten Schluck Gerstensaft, genossen auf einer eingezogenen zweiten Ebene mit Blick auf viel silbern glänzendes Edelstahl-Equipment, führte er die Gruppe durch das imposante denkmalgeschützte Gebäude samt Außenflächen. „Die Fläche lag früher vier Meter tiefer“, erklärte Kirsch auf den rückwärtig gelegenen Terrassen- und Parkflächen. Der Blick gen Stadt ist grandios, illuminiert grüßt das Alte Hüttenareal. Läuft alles nach Plan, wird hier mittelfristig ein kulinarisches Erlebniszentrum Besucher anlocken: mit Brauhaus- Gastronomie („derzeit noch ein absoluter Rohbau“), der Brauerei und zusätzlichen Partnern: „Ich möchte gern eine Schnapsbrennerei ansiedeln und eine Kaffeerösterei.“ 

Vorbei am Leergutkäfig, „ohne Mehrwegflaschen geht’s nicht“, betraten die Besucher die obere Halle durch den Hintereingang, wo der Werksverkauf stattfindet. Der ist derzeit noch ein Geheimtipp: Immer freitags von 13 bis 18 Uhr kann in urigem Ambiente frisches Bier verkostet und mitgenommen werden. Im Keller wartet ein Sammelsurium aus Geräten, Möbeln, Fotos und anderen geschichtlich relevanten Gegenständen darauf, in ein saarländisches Brauerei-Museum überführt zu werden. 

Wieder in der Produktionshalle, gab der Gastgeber einen kurzen, knackigen Einblick in den Brauprozess, bei dem die Qualität der Gerste für das Malz und die Dauer des Gärvorgangs die Qualität des Produktes maßgeblich mitbestimmen. Für Lacher sorgte die Info, dass Bruch-Maische bei saarländischen Schweinen sehr beliebt ist, während die von Karlsberg in den Futtertrögen unberührt liegen bleibt.

Bei einem deftigen Imbiss informierte Klaus Häusler anschließend komprimiert über die Vielfalt der Mittelstandsförderung im Saarland. Dazu zählen beliebte Klassiker wie das DigitalInvest KMU oder das noch keine vier Wochen alte Technologieförderprogramm InnoBonus: nur ein kleiner Einblick auf ein komplexes, aber zum Teil hoch attraktives Förderszenario, zu dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft kleine und mittelständige Unternehmer des Landkreises auf Wunsch gern individuell und kostenlos in ihren Räumen an der Bliespromenade 5 berät. 

 

Vortragsfolien zu den Mittelstandsförderprogrammen 

 

Bild- / Textquelle: Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH / Anja Kernig